Travel the World
with Putumayo (DVD)



EXIL 7399-8 / LC 08972 / VÖ: 19.07.2004 / DISTRIBUTION: INDIGO

 

"In 60 Minuten um die Welt" — ganz frech verändern wir einfach mal den Romantitel von Jules Verne, und vermelden mit Fanfarenstoß ein neues Kapitel in der Historie des Hauses Putumayo: Das bunteste Label des Erdballs tritt ein ins Zeitalter der bewegten Bilder!

Natürlich haben die spannenden CDs des New Yorker Verlags schon immer alle Sinne berührt. Wer mit einer Putumayo-Scheibe auf Reisen geht, dem erschließen sich neue, abenteuerliche Klangwelten. Beim Hören mag der Himmel der Tropen vor dem geistigen Auge erscheinen, oder das satte Grün des Regenwalds, die karge Savanne oder leuchtendes Mittelmeer-Kolorit. Vielleicht vermochten manche beim Genießen der Musik gar den schweren, schwülen Duft eines afrikanischen Nachmittags zu verspüren, die Brise eines karibischen Strandes, die Aromen eines arabischen Gewürzmarktes.

Travel The World With Putumayo unterstützt nun dieses ganzheitliche Erlebnis und präsentiert erstmals 14 Videoclips aus den Schatztruhen des Label-Repertoires, kleine Filme und Geschichten aus allen Kontinenten zu einigen der schönsten Hits des Katalogs. Videos, die man vergeblich auf den hiesigen MTV und VIVA-Kanälen suchen wird, und die oftmals nur dem Publikum der Ursprungsländer bekannt waren. Farben- und lebensfrohe, aber auch nach-denkliche Sequenzen, die der Hektik gängiger Musikwerbespots eine natürlichere Ästhetik entgegensetzen — durchweg an Originalschauplätzen gefilmt.

RICARDO LEMVO, Mittler zwischen schwarzem Kontinent und den Rhythmen der Karibik nimmt uns mit an Bord der audiovisuellen Kreuzfahrt. Für seinen Kracher "Mambo Yo Yo" begab sich das Filmteam in die Straßen von Havanna, um dort einen adäquaten Background für die hitzige Afro-Salsa einzufangen.

CHICO CÉSAR, der quirlige Kreativkopf aus Brasiliens Nordosten, stellt uns erst seine Eltern vor, bevor er mit den Kindern seines Dorfes zu den Rhythmen von "Mama Africa" durch die Gassen tobt.

In eine ganz andere Dorfszenerie nimmt uns VERA BILÁ mit, wenn wir ihr in eine Gemeinde der tschechischen Roma folgen dürfen.

In sinnliche Schwarz-Weiß-Ästhetik setzen das GOTAN PROJECT ihre Tango-Miniatur von getanzter Verführung und Melancholie.

Die ehemalige Sklavenhandels-Insel Goree haben sich TUKULEUR als Drehort ausgesucht, um ihre HipHop-Adaption von Totos legendärer Pop-Hymne "Africa" zu bebildern. Ihre senegalesischen Landsleute TOURÉ KUNDA tingeln durch die Salsa-Cafés und brechen dort eine karibische Party vom Zaun.

In eine geheimnisvolle Wald- und Wiesenlandschaft begibt sich die Kanadierin MARY JANE LAMOND mit ihrem Fiddler und Sackpfeifer, um einen gälischen Waulking Song zu zelebrieren.

Mit schlichten Einstellungen berichtet der bissau-guineanische Barde BIDINTE vom Schicksal der Kindersoldaten im Bürgerkrieg seines konfliktgebeutelten Heimatlandes.

Zwischen einem weiten blauen Himmel und dem Pokertisch spielt sich die Geschichte des Hits "Vhunze Moto" von Zimbabwes National-Ikone OLIVER MTUKUDZI ab.

RITA RIBEIRO führt eine Prozession der Straßenkinder aus dem nördlichen brasilianischen Bundesstaat Maranhão an.

KOTOJA, die San Francisco-Band mit nigerianischen Wurzeln feiert eine aus-gelassene Strandparty.

Und vor dem Taj Mahal fährt der Ägypter HISHAM ABBAS mit der indischen Kollegin JAYASHREE eine leuchtend bunte Choreographie auf, die sich eines Bollywood-Spektakels würdig zeigt — welch furioses Finale.

Mit zwei Bonus-Häppchen erhalten wir hautnahe Eindrücke von der Live-Arbeit der Putumayo-Helden: OLIVER MTUKUDZI gibt sich die Ehre in einem Nachtclub seiner Heimat Zimbabwe, der Malier HABIB KOITÉ heizt mit seinem Savannen-Rock dem Publikum im belgischen Huy ein.

Und der Clou bei der runden Sache: Zu jedem Track kann sich auch der Putumayo-Fan deutscher Zunge eine Untertitelung in seiner Landessprache einstellen, die Songtexte also "live" mitverfolgen. Ergänzt wird die Rundtour durch eine kurze Sequenz, in der wir allerlei über die Putumayo-Labelhistorie erfahren, und durch wertvolle biographische Abrisse zu jedem der vertretenen Künstler.

Wenn wir dann von unserer Weltumrundung zurückkommen, haben wir viel über die global villages des Planeten gelernt, der Kopf ist voll mit fremden Eindrücken, Bewegungen und Rhythmen — es scheint als wären wir Jahre durch die Welt gezogen. Dabei haben wir nur eine Stunde lang in diesem einzigartigen Reisetagebuch geblättert.

 

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