Putumayo Presents:

MALI

 

EXIL 5735-2 / LC 08972 / VÖ: 25.4.2004 / DISTRIBUTION: INDIGO

1. Moussa Diallo: Maninda (Moussa Diallo) 3’52"
2. Habib Koité & Bamada: Kanawa (Habib Koité) 5’18"
3. Idrissa Souamoro: Ouili Ka Bo (Idrissa Soumaoro) 3’55"
4. Tinariwen: Amassakoul ‘N’Ténéré (Ibrahim Ag Alhabib) 3’20"
5. Ramatou Diakité: Gembi (Ramatou Diakité, Christopher Deputato, Michael Deputato) 4’08"
6. Kélétigui Diabaté: Koulandian (trad. arr. Kélétigui Diabaté / Habib Koité) 2’59" 
7. Tom Diakité : Fala (Tom Diakité) 5’16"
8. Boubacar Traoré : Kanou (Boubacar Traoré) 5’00"
9. Issa Bagayogo: Bana (Issa Bagayogo, Yves Wernert) 4’38"
10. Mamou Sidibé: Bassa Kele (Mamou Sidibé, Moussa Koné, Yves Wernert) 3’26"
11. Habib Koité & Bamada: Saramaya (live) (Habib Koité) 7’08"

Nach der Konkurrenz zwischen Senegal und Mali befragt, sagte Salif Keïta, einer der Väter der modernen Musik Malis einmal: "Wieso Konkurrenz? Die ist nicht vorhanden, denn bei uns gibt es viel mehr musikalische Originalität. Schließlich gründen wir unsere Kultur auf ein altes Reich. Was man in Dakar hört, ist ja nur von uns importiert." Es mag arrogant und überzogen klingen, was der Grandseigneur des Afro-Pop da behauptet. Doch in Keïtas trotziger Antwort lugt der ungeheure Stolz eines Landes hervor, das nicht von ungefähr einige der größten Musiker jener Szene hervorgebracht hat, die wir vom Rest des Planeten aus "Weltmusik" nennen.

Viele der heutigen Sänger, Kora- und Balafon-Spieler stammen aus jahrhundertealten Klans von Hofmusikern, den sogenannten Griots, die stets als Bewahrer der Geschichte fungierten und kommentierend, preisend und warnend an den Herrscherhöfen der alten Mande-Großreiche wirkten. Wie diese aristokratische Klangwelt, die seit Mory Kanté nachhaltig ins Popgeschehen eingreift, haben freilich unzählige weitere Facetten malischer Traditionen Eingang in den modernen Sahel-Sound gefunden. Die Wassoulou-Region im Süden tritt mit starken Frauengestalten global ins Rampenlicht, seit Oumou Sangaré die Aufmerksamkeit der Welt auf diese Region gerichtet hat. Die Kapitale Bamako setzt auf die Elektro-Schiene, vermischt Hightech und Rap mit Busch-Erbe. Am Lauf des Niger mit seinen quirligen Pirogen-Häfen, Märkten und den ehrwürdigen Lehm-Moscheen begegnet man von Bamako bis Timbuktu Akustikrockern der Kassonké, erdigen Stimmen der Bambara, Poeten der Peul, Blues-Barden der Songhai. Und am Tor zur Sahara im Norden kündet ein ruppiger Rock von den blauen Herren der Wüste, den Tuareg. Und in all diesen Regionen gebiert der Vielvölkerstaat ständig neue kreative Töne. Kein Wunder, dass viele ausländische Stars von Bluesman Corey Harris bis Britpopper Damon Albarn sich in Jam Sessions vor Ort eine Auffrischung ihrer Hörzellen genehmigen.

Vor Jahren schon erhob Putumayo mit Mali To Memphis die heimliche Brücke zwischen den Skalen des US-Blues und der Fünftonleiter Malis zur Chefsache. Nun würdigt das bunte Label all die erhabenen Kultur-Schattierungen dieses an Lebensstandard so armen Sahel-Landes mit einem eigenen Rundgang. Ein paar der Größten fehlen: Oumou Sangaré, Ali Farka Touré und Rokia Traoré — ihre Plattenfirmen mochten die Rechte partout nicht freigeben. Doch so bleibt mehr Platz für die Töchter und Söhne Malis, die sonst in der zweiten Reihe stehen würden. Für Spannung zwischen Sahara und Wassoulou ist also gesorgt.

Wie schon öfters in der Vergangenheit engagiert sich Putumayo diesmal erneut für Projekte in den Ursprungsgebieten der hier präsentierten Musik: Ein Teil der Einnahmen aus dem CD-Verkauf geht an die Hilfsorganisation Oxfam, um deren Entwicklungsarbeit in Mali zu unterstützen.

Nicht schlecht gestaunt haben wir gleich über den Künstler, der die außergewöhnliche Exkursion durch die Musik Malis im 21. Jahrhundert eröffnet. MOUSSA DIALLO ist das Ergebnis einer dänisch-malischen Liaison, wuchs in Bamako auf und siedelte nach einer Jugend am Niger, wo er sich schon als Bassist in Tanzbands hervorgetan hatte, ins ferne Königreich, nach Kopenhagen über. Gar nicht faul im Staate Dänemark mischte er seit den 1970ern munter die dortige Rockszene auf, war unter anderem Mitglied von Savage Rose. Seit 10 Jahren nimmt er die Rolle des unverzichtbaren Rhythmusgebers bei Hanne Boel ein und wirkt als großes Idol für die ganze dänische Bassisten-Szene. Während all der Jahre in der zweiten Heimat hat er seine afrikanischen Roots stets in Ehren gehalten. Mit Exilmaliern und Artisten aus dem Land seiner Jugend konzentriert er sich jetzt auf sein Erbe, ein wichtiges Instrument dafür ist sein Kékéliba Project, das er auch offen hält für Künstler mit anderem kulturellen Hintergrund. Auf fünf Soloalben hat Diallo seit 1992 eine spannende Fusion aus Mali-Sound, Soul, und den Erfahrungen in der skandinavischen Welt manifestiert. "Maninda", ein locker groovender Song über einen umherziehenden Geschichtenerzähler mit wunderbaren Balafon-Einlagen, kommt von seinem aktuellen Opus Chiwara (2003), auf dem unter anderem ein weiterer berühmter Exil-Malier gastiert, der Kora-Meister Mamadou Diabaté.

Habib heißt Liebling, und zu denen zählt HABIB KOITÉ mit seiner Band BAMADA bei Putumayo seit vielen Jahren. Der vielseitige Barde, der nahe der senegalesischen Grenze als Sohn einer Kassonké-Griotte geboren wurde, hat einen einzigartigen Akustik-Rock entwickelt, in dem er feinfühlig verschiedenste Traditionen seines Landes bündelt, dazu fulminantes, westlich beeinflusstes Saitenspiel gruppiert. Musik der Bambara aus Ségou fließt genauso ein wie die Buschharfe Kamalengoni aus dem Wassoulou und Kassonké-Rhythmen, dazu schwingt die Balafon-Legende Kélétigui Diabaté die Klöppel. Koité gehört zu den Musikern Malis, die international momentan am meisten Furore machen — Bonnie Raitt und Jackson Browne zählen zu seinen treuen Anhängern. Gerühmt wird er planetenweit für seine knackigen Live-Auftritte, und von einem solchen profitiert auch diese Kompilation: Das flockige Preislied an die Frauen Malis, "Saramaya" (11), ist ein Zeugnis der überbordenden Spiellaune der Koité-Mannen, das aus der gesuchten Konzertscheibe Foly! stammt und 2002 in Tübingen eingefangen wurde. Zuvor aber gewährt uns der Poet einen Einblick in sein Studioschaffen: In "Kanawa" aus seinem 2001er-Meisterwerk Baro kniet er mit Mundharmonika und Gitarrenkünsten vor seiner Angebeteten nieder. Verziehe sie ihm seine Fehltritte der Vergangenheit, so verspricht er, sie mit Gold zu überhäufen.

Nun stoßen wir in die Riege der Legenden vor, oder doch nicht? Wer hat schon mal was von IDRISSA SOUMAORO aus Ouéléssébougou gehört? Der Gitarrist, mittlerweile immerhin in den Mittfünfzigern, spielte in den Siebzigern in Malis wichtigster Band, den Ambassadeurs, an der Seite von Salif Keïta und Kanté Manfila. Er schrieb 1969 auch einen Hit, "Ancient Combattant", den in Mali jeder kennt und der im Kongo geklaut wurde. Den Autor jedoch hat man vergessen. Denn der altruistische Soumaoro entschloss sich zunächst, seine Karriere ruhen zu lassen, und ging nach Birmingham, um dort eine Ausbildung zum Musiklehrer für Blinde zu erwerben. In Bamako profitierten anschließend drei Dekaden lang berühmte Musiker von seinem Unterricht, allen voran das global bekannte Paar Amadou & Mariam, deren zarte Bande sich in Souamoros Schule entsponnen hat. Während seiner lehrenden Tätigkeit allerdings komponierte der Musikprofessor ohne Unterlass. Erst kürzlich, schon berentet, veröffentlichte er unter der Ägide des Starproduzenten Ibrahim Sylla sein erstes Soloalbum. Der Name ist Programm: Koté bezeichnet in Mali eine Sitte des sozialen Kommentars und der Kritik, die bei aller Schärfe niemals beleidigend wird. Ein akustisches Œuvre, auf dem die musikalische Tradition der Jäger sich mit Blues, Jazz und Rumba verknüpft und für das er Mamou Sidibé und Ramata Diakité als Chordamen einspannt — von beiden wird noch zu hören sein. "Ouili Ka Bo", ein bezaubernder Mali-Blues, erhebt den warnenden Zeigefinger in Richtung untreue Ehefrauen.

Mit TINARIWEN wird es noch bluesiger und knochentrocken. Das international stolzeste Aushängeschild der malischen Tuareg-Kultur dürfen wir in ihrem Zelt besuchen. Womit niemand gerechnet hätte: Ihr rauer Bluesrock auf Amassakoul avancierte im vergangenen Jahr 2004 doch tatsächlich zur meistgespielten Platte der World Music Charts Europe. Gegründet haben sie sich als eine Gruppe frustrierter Jugendliche, die gegen die Unterdrückung ihres Volkes durch Malis Regierung rebellierte und gegen die überkommenen Werte ihrer Vorfahren aufbegehrte. Das war in den libyschen Trainingslagern von Ghadafi, in einer Zeit, als der Nordosten Malis durch diese ethnischen Zwiste zu einer No Go-Area wurde. Nach dem Friedensschluss mit der malischen Regierung im Jahre 1996 tauschten sie die Gewehre gegen Gitarren ein und wurden zu Kulturbotschaftern der blauen Wüstenritter. Ihre Lieder handeln nun vom Wiederaufbau und Erziehung, aber auch von einer Vergangenheit, die für die edlen Sahara-Fürsten zu Ende gegangen ist. Davon zeugt "Amassakoul N’Ténéré", das von den Vorzügen des Wüstenlebens zu berichten weiß, die immer mehr durch eine urbanisierte Lebensweise abhanden kommen: "Ich bin ein Reisender in der leeren Wüste, ihr, die ihr so organisiert und versammelt seid, die ihr Hand in Hand lebt, ihr beschreitet letztendlich doch einen Pfad, der sinnentleert ist, ihr seid es in Wahrheit, die allein sind."

Jetzt meldet sich eine der schönsten neuen Stimmen aus dem Wassoulou zu Wort. Die südliche Region, die mit Oumou Sangarés funkigem Buschsound in den 1990ern auf den globalen Plan trat, bringt immer wieder neue kreative Vokalisten hervor, die das
reiche spirituelle Erbe in die Modernität überführen. RAMATOU DIAKITÉ entstammt einer Farmer-Familie und hatte von frühester Jugend an natürlichen Kontakt zur Musik, denn ihre Tante ist keine geringere als die weit über die Wassoulou-Grenzmarken geschätzte Djénéba Diakité. International bekannt wurde die Dame mit der geschmeidigen Stimme, als sie mit dem König der Kora-Meister, Toumani Diabaté, und seinem Blueskumpanen Taj Mahal auf deren Joint Venture-Album Kulanjan (1999) gastierte. Ihr Soloschaffen, für das sie sich auch schon mit dem französischen Klangbastler Yves Wernert in den berühmten Bogolan-Studios von Bamako zusammen getan hat, erstreckt sich nun schon auf drei Alben. Ausgewählt für unsere Tour hat sie aus ihrer neuesten Scheibe Maba! das elegant fließende Kleinod "Gembi", ein Preislied, das Texte in der Sprache Bambara mit einem virtuosen Kora-Intermezzo und einem südafrikanischen Chorsatz vermählt.

KÉLÉTIGUI DIABATÉ ist ein stiller Gigant des Balafons, der sich seit einem halben Jahrhundert in die Geschichtsbücher der malischen Musik einschreibt. Ebenso versiert auf Sax, Geige und Gitarre, hat er seinerzeit eine wesentliche Rolle bei der Gründung der ersten Nationalensembles Malis und Guineas eine Rolle gespielt, im New Yorker Kennedy Center 1978 gar mit dem legendären Jazz-Vibraphonisten Lionel Hampton schlagwerkend gewetteifert. Dass er nun ein festes Mitglied bei Habib Koités Band Bamada ist, kann die als besondere Ehre auffassen, denn Diabaté tummelt sich auch heute noch an der Listenspitze der gefragtesten Sessionmusiker. Auf "Koulandian" duettiert Diabaté, der seine Instrumente oftmals selbst fertigt, mit seinem aktuellen Bandleader — ein Outtake seines ersten (!) Soloalbums Sandiya, mit dem der Meister 2004 seinen 70.Geburtstag würdig zelebrierte.

Eine überaus kosmopolitische Karriere kann der Singer-Songwriter, Kora- und Ngoni-Spieler TOM DIAKITÉ aufweisen. Jung überquerte er die Grenze zur Elfenbeinküste, um dort beim Aufbau des Nationalen Folklore-Ensembles unter die Arme zu greifen. In Frankreich arbeitete er anschließend mit den Gipsy Kings, Landsmann Salif Keïta, mit Mory Kanté und Touré Kunda. 1997 läutete seine künstlerische Partnerschaft mit dem britischen Produzenten Sam Mills eine neue Kreativphase seiner Vita ein: Er ist auf den Projekten von Mills’ Gattin Susheela Rahman zu hören und war bei den Sessions mit dem Bengalen Paban Das Baul im Boot. Am meisten Aufsehen erregte jedoch das Projekt Tama, mit dem Diakité im Kreise von Mills, dem bissau-guineanischen Perkussionisten Djanuno Dabo und seiner Landsfrau Mamani Keita auf Peter Gabriels RealWorld zwei interkulturelle, feinsinnige Alben veröffentlichte. Nun ist er solo unterwegs: Der erste Vorbote aus seinem demnächst erscheinenden Debüt, den wir hier exklusiv vorstellen dürfen, ist das Titelstück "Fala", in dem er in einem ausgefeilten Songarrangement vom Schicksal der Kriegswaisen erzählt.

Als stiller Reiseführer durch die wichtigen Orte seiner Vita erbot er sich vor zwei Jahren in Jacques Sarasins einfühlsamem Filmporträt "Je Chanterai Pour Toi". BOUBACAR TRAORÉ aus Kayes ist einer jener "unsung heroes", die durch die Weltmusik-Welle in den 1990ern plötzlich wieder aus der Versenkung auftauchten. 1963 schon besang er mit einem Twist Malis Unabhängigkeit, geriet aber dann in absolute Vergessenheit, musste sich mit Gelegenheitsjobs auf französischen Baustellen durchschlagen, wurde gar für verschollen erklärt. Schwere Schicksalsschläge, darunter der Tod seiner
geliebten Frau, machten dem Gitarristen zu schaffen. Christian Mousset, der Organisator des französischen Festivals von Angoulême und Chef des Labels Marabi nahm ihn Ende der Achtziger unter Vertrag und sorgte dafür, dass man aufhorcht, wie dieser ruhige Afro-Blueser seine Balladen vorträgt. "Seine Musik ist einzigartig", begeistert sich Mousset, "besitzt eine ungeheure, poetische Dimension. Er betrügt dich nicht. Stimme und Gitarre — das ist eine Schlichtheit, die man eigentlich nur mit dem Blues von Robert Johnson vergleichen kann." Eine außergewöhnliche Perle in Boubacars Schaffen ist "Kanou", das nach seiner eigenen Aussage von einem Bollywood-Streifen inspiriert wurde, den er in seiner Jugend gesehen hatte. Wir vernehmen hier außerdem das Tastenspiel des madagassischen Akkordeonisten Régis Gizavo. Auch dies ist ein noch unveröffentlichter Track vom 2005 erscheinenden Werk Kongo Magni.

"Techno-Issa" schallt es ihm durch die Straßen von Bamako entgegen, wenn ISSA BAGAYOGO auftaucht — und er ist auch einer unserer Lieblinge aus dem Sahel-Land. Als jüngstes von 14 Kindern einer Hirsefarmer-Familie des Bozo-Volkes wuchs er südlich von Bamako auf. Als Spieler der Kamalengoni und Sänger versuchte er, in Bamako mit Hilfe des französischen Klang-Kreateurs Yves Wernert im Musikbusiness zu landen, seine Cassetten floppten jedoch. Fortan jobbte er in Bamako als Busfahrer, kehrte zwischenzeitlich als gebrochener Mann in sein Dorf zurück. Der zweite Versuch mit Wernert, sechs Jahre später, reüssierte: Issas ruppiger Savannen-Sound, die nasale Stimme und flirrende Nomadenflöte, seine Texte über Drogen, AIDS und Umweltverschmutzung fügen sich nun in ausgefeilte Dub- und House-Gewänder. Das trifft in Mali seit 1997 den Nerv der Zeit, kommt auch prächtig bei den DJs in London und New York an. Drei Alben katapultieren den Electro Bamako-Pionier auch immer wieder an die
Spitze der europäischen Weltmusik-Charts. "Bana" ist ein unveröffentlichter Track aus Issas Schaffen und thematisiert in einem retro-haft angehauchten Groove das Problem der medizinischen Versorgung.

Noch eine Neuentdeckung für so manchen Mali-Aficionado können wir aufbieten: Die Bambara-Frau MAMOU SIDIBÉ stammt aus der Gandugu-Region im Wassoulou und ist die Tochter eines Balafon-Spielers und einer angesehenen Sängerin. Als Backgroundchanteuse in Oumou Sangarés Band verdiente sie sich in den Achtzigernerste Sporen und gehört heute auch zu den Klienten von Wernerts Bogolan-Studio. Durchdachtes Beat-Programming und der Gitarrist Moussa Koné umkleiden ihre dunklen Gesangslinien — eine Koppelung, die auf bisher zwei Alben packend aufging. In "Basse Kele" kritisiert sie mangelnde Zivilcourage, verpackt in eine wunderbare traditionelle Parabel: Diese berichtet von einem Kampf zwischen zwei Eidechsen, den weder ein Hahn, ein Schaf, eine Kuh noch eine Ziege schlichten mögen. Dann eskaliert der Kampf, ein Unschuldiger wird getötet und alle Tiere zur Verantwortung gezogen.

Magisches Mali zwischen Buschharfen, Bluesgitarren und Beatbox — Putumayo entrollt die klingende Faszination
eines vielgesichtigen Riesenlandes zwischen Wüste und Wassoulou.

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