EXIL MUSIK presents artists from around the DISSIDENTEN 2010world
EXIL Musik, Label und Musikverlag der Dissidenten, wurde 1983 gegründet und 1994 auch für andere Künstler (z.B. Rimitti, Geoffrey Oryema, Africando, Miriam Makeba und Wagner Pá geöffnet. Seit vielen Jahren operiert EXIL im globalen Netzwerk, unter anderem als deutscher Partner der Labels PUTUMAYO WORLD MUSIC, CUMBANCHA und BLUE JACKEL ENTERTAINMENT /// EXIL Musik is an independent record label and music publisher founded in 1983 and still owned by Dissidenten. In 1994 Exil began to release selected albums by international artists such as Rimitti, Geoffrey Oryema, Miriam Makeba or Africando. EXIL is also the german partner for jazz- and worldmusic labels PUTUMAYO WORLD MUSIC, CUMBANCHA, SIX DEGREES Records, and BLUE JACKEL ENTERTAINMENT.

EXIL Neuheiten & Neuigkeiten

Putumayo presents: Acoustic Women

Woman

Weibliches Stimmenband um den Erdball

(04.2019)

Seit dem Start des bunten Labels erfreuen sich die Kollektionen, auf denen Singer/Songwriterinnen das Zepter übernehmen, großer Beliebtheit. Der Reichtum und die Tiefe, die Frauen als Sängerinnen und Instrumentalistinnen Kulturen auf allen Erdteilen schenken, ist unerschöpflich. Mit herausragenden Songschmiedinnen aus Martinique, Brasilien, Kolumbien, Frankreich, Dänemark, Schweden, Wales, der Türkei und dem Libanon setzt Putumayo seine Widmungen dieses Mal mit dem Fokus aufs akustische Fach fort. Fernanda Cunha trägt einen eleganten Morgendämmerungs-Samba zu uns, während Stine Michel und Cajsastina Åkerström nordische Balladensanftheit verströmen. Das Feuer Iberiens glüht in Buikas Stimme. Elle & Elles machen vor, wie auf dem karibischen Eiland Martinique die Kulturen verschmelzen, während die Deutsch-Türkin Canan Uzerli mit einer philosophischen Betrachtung über die Zeit nach ihrer Identität sucht. Mónica Giraldo koppelt kolumbianisches Flair mit anglo-amerikanischem Songwriting, eine transatlantische Phantasiewelt baut Franchesca Blanchard auf. Von ihren Ängsten zu Beginn des Arabischen Frühlings erzählt Tania Saleh aus dem Libanon, und zum Finale bringen die Frauen der walisischen Band Bendith keltischen Indiefolk zu Gehör. Ob karibischer Swing, arabischer Politsong, keltischer Love Song oder afro-iberisches Feuer: Die Macht der weiblichen Stimme bleibt ungebrochen, auch im intimen Akustiksetting.

 

Putumayo present: Broadway Jazz

Jazz

New York Citys größter Klangschatz

(03/2019)

Mit New Orleans Party hat Putumayo das Jubiläum zu seinem 25-jährigen Bestehen eingeläutet und die Stadt seiner heutigen Residenz gewürdigt. Jetzt geht das bunte Label dort vor Anker, wo es 1993 aus der Taufe gehoben wurde. Putumayos Geburtsstadt New York City wird mit den Klängen gefeiert, die von den Bühnen des Broadway aus um die Welt gingen.

Dort hatte sich ab den 1920ern eine der erfolgreichsten Hochzeiten der amerikanischen Musikhistorie angebahnt: Der noch junge Jazz lieferte das Rohmaterial für die Musicals, und umgekehrt beeinflussten die Broadway-Soundtracks auch die Herausbildung eines dicken Katalogs von Jazzstandards. Über Jahrzehnte hinweg schufen Songwriter-Koryphäen wie Cole Porter, George Gershwin, Irving Berlin oder Harold Arlen an New Yorks berühmtester Straße Klassiker für die Ewigkeit, „Summertime“ oder „I Got Rhythm“ unter ihnen.

Putumayo versammelt auf Broadway Jazz zehn herausragende Songs aus dieser uramerikanischen Erfolgsgeschichte: KERMIT RUFFINS, der das Erbe von Louis Armstrong vertritt, schlägt mit seiner Trompete und dem verschmitzt swingenden „Ain’t Misbehavin‘“ eine Brücke von der Crescent City an den Hudson, während MAXINE SULLIVAN sich der Duke Ellington-Tune „I Got It Bad, And That Ain’t Good“ widmet. Der Titeltrack aus dem Broadway-Musical “Cabaret” wird aus der smoothen Kehle der Blueslegende JIMMY “T-99” NELSON kredenzt, und mit den beiden stilbildenden Saxlegenden COLEMAN HAWKINS und SONNY ROLLINS erklingen bezwingende Instrumentalfassungen von „Make Someone Happy“ und „I’ve Grown Accustomed To Your Face“.
 
Auch Kanada trägt zur Broadway-Revue bei: Jazzsängerin EMILIE-CLAIRE BARLOW hat sich überzeugend der Frank Sinatra-Nummer „You Make Me Feel So Young“ angenommen. Dass auch die „Dreigroschenoper“ am Broadway einen - wenn auch eher kurzen - Auftritt hatte, wird mit LEROY JONES‘ Adaption von „Mac The Knife“ Genüge getan, während BERTICE READING mit „Can’t Help Lovin‘ Dat Man“ an das Musical „Show Boat“ erinnert. Die großartige PEGGY LEE schließlich rundet das Flanieren über die berühmte Meile mit „People Will Say We’re In Love“ und „Oh, What A Beautiful Morning“ ab.
 
Musiktheater trifft coolen Jazz: eine zeitlose Partnerschaft, die nun fast ein Jahrhundert währt – und ein würdiger Soundtrack für Putumayos 25. Geburtstag!

 

Putumayo presents: Joy To The World

joyWeltweiter Tanz um den Weihnachtsbaum

(11.2018)

Tropenstrand trifft Winterwald, Schlittenglocken klingen im Reggae- und Flamenco-Rhythmus: Putumayos Rundreise durch globale Weihnachtsgefühle dürfte Stimmung in jede Stube bringen.
Nossa Bossa Nova greifen den englischen Evergreen „The First Noel“ mit Brasil-Touch auf, Arspop aus Italien versehen die „Stille Nacht“ mit afrikanischer Percussion. Der Frankokanadier Frédérick de Grandpré tupft Jazz auf seinen Christmas-Song, und das „Winter Wonderland“ wird bei Jan Luna mit Ukulele dargeboten. Mit Mandolinen verziert erklingt „White Christmas“ bei Marina del Gaudio, und das Duo Inês Pupo und Gonçalo Pratas grüßen mit Weihnachtsjazz aus Lissabon. Richtig fetzig wird es mit Roman Street aus Alabama, die den „Little Drummer Boy“ in eine Rumba kleiden, während Zydeco-Veteran Lynn August zum Fest einen Barbecue veranstaltet. The Mighty Diamonds bringen Frosty, dem Schneemann den Reggae bei, und Leon Redbone entführt zum Fest auf seine einsame Insel.

 

Putumayo presents: Ska around the world

SKAHommage an den Vater des Reggae

(09.2018)

Für Vieles ist er der Urvater in den jamaikanischen Klangwelten: Ska entstand in den 1950ern, als die Insulaner Jazz und Rhythm & Blues mit ihrem Rhythmus-Empfinden kombinierten. Ska brachte bereits 1962 mit Millie Smalls „My Boy Lollipop“ einen Welthit hervor, wurde Vorläufer von Rocksteady und schließlich von Reggae. Und es wurde zu einem globalen Phänomen mit Millionen begeisterten Adepten auf Tanzboden und Bühne, mit Bandphänomenen wie Madness und The Specials, die in den 1970/80ern nur die Spitze des Eisberges im UK bildeten.

Putumayo huldigt der Erfolgsstory des Ska weltumspannend: Veteranen wie die Skatalites sind dabei genauso am Start wie das brasilianische Orquestra Brasileira de Música Jamaicana oder der Torontoer Chris Murray. Von der Iberischen Halbinsel klinken sich die Basken Akatz und die Katalanen Pepper Pots ein, das Trio Zazí gibt eine weibliche Ska-Perspektive auf die Ohren. Von der Straßenmusik nähert sich das multinationale Projekt Playing For Change dem Ska, mit der Weltsprache des Jazz verknüpft ihn das New York Ska-Jazz Ensemble. Und wie weltumspannend Ska heute ist, zeigt sich alleine an den beiden letzten Songs: Da geht es nämlich vom Algerier und Wahl-Ecuadorianer Sarazino hinauf zur St. Petersburg Ska-Jazz Review.
 

Putumayo presents: New Orleans Party

orleansDer Fêtensound des tiefen Südens
(06.2018)


New Orleans darf getrost als Partystadt Nummer Eins des nordamerikanischen Kontinents bezeichnet werden. Der weltberühmte Mardi Gras mit seinen Paraden und das Jazzfestival sind dabei nur die großen, sichtbaren Ereignisse, in unzähligen Clubs setzt sich das turbulente Musikleben der Stadt, die den Jazz erfand fort. Die stilistische Palette der Crescent City ist atemberaubend: Von Dixie und Swing geht die Reise über den Blues zum klassischen Rhythm & Blues und weiter zum rauen Funk und HipHop. Einzigartig ist auch der alltägliche Schwebezustand von New Orleans zwischen Bitterkeit und Ekstase, das Nebeneinander von Trauermärschen und Farbenpracht, das so typisch ist für „The Big Easy“.

Vor einigen Jahren hat Putumayo sein Hauptquartier in New Orleans aufgeschlagen, kann den Sound der Stadt also stets hautnah aufsaugen. Mit und in New Orleans gibt es jetzt zu feiern, gleich doppelt: Um sein 25-jähriges Bestehen und den 300. Geburtstag der Stadt zu begehen, kredenzt das bunte Label einen fulminanten Querschnitt durch die partytauglichen Klangfacetten der Louisiana-Metropole. „Big Al“ Carson serviert mit Musikern aus Solingen (!) den Klassiker „Bourbon Street Parade“, New Orleans-Legende Dr. John und der Klarinettist Dr. Michael White sind als „singende Mediziner“ dabei. Halbmythische Persönlichkeiten wie Grandpa Elliott und Dave Bartholomew beweisen ihre Vitalität genau wie der wiederentdeckte Chuck Carbo, und das New Orleans-Instrument Nummer Eins, die Trompete, wird durch Leroy Jones gewürdigt. Swamp- und Texas-Farben streuen Carol Fran und Clarence Hollimon ein, Fernest Arceneaux zieht auf dem Akkordeon eine Curtis Mayfield-Nummer in den Zydeco rüber. Die Preservation Hall Hot 4 grüßen schließlich aus der berühmtesten Jazz-Institution der Stadt.

Von den Second Lines bis zum Swamp-Club: Mit einem grandiosen Spektrum zeigt New Orleans alle Facetten seines Partysounds!

 
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