Exil Musik presents:
Lokua Kanza, Richard Bona und Gérald Toto: Toto Bona Lokua


EXIL CD 5555
-2
LC 08972
01.11.2004

Grandioses Gipfeltreffen Afrikanischer Stimmen...

In einem puristischen Unplugged-Setting trafen drei Koryphäen der afrikanischen Vokalmusik, Lokua Kanza, Richard Bona und Gérald Toto in Paris zusammen. Das Ergebnis ist pure Magie: Toto Bona Lokua feiert die ruhige Seite des musikalischen Afrika unserer Zeit — Denn der 'schwarze' Kontinent kennt unendlich viele Klangfarben, ist nicht nur die Wiege kräftiger Beats, sondern auch der seelenvollen Vokalkunst und feingesponnenen Akustik. Ebendiese Facetten feiern die drei Herren aus dem Kongo, aus Kamerun und Martinique mit einem grandiosen Vocal Summit-Album.

Das Trio schlägt elegante Brücken zu Blues, Soul und Pop, und dabei jagt ein Höhepunkt den nächsten: Die gospel- und soulinspirierten Chorsätze von Kanza fließen ein, mystisch grüßt ein uriger Blues, kecke Mundperkussion treibt voran, hier und da eine Anlehnung an Bobby McFerrins Vokalorchester und an die überschwänglichen, gutturalen Lautmalereien à la Zap Mama. Doch Lokua, Richard und Gérald machen aus der A-Cappella-Attitüde keine Ideologie. Ganz unbekümmert treten folkige Gitarren, ein knackiger Flageolett-Bass, reduziertes Schlagwerk und ein einzelner Piano-Einwurf hinzu. Mit dem einfachsten aber schönsten Mittel, der menschlichen Stimme, entwerfen Toto, Bona und Lokua eine neue Landkarte schwarzer Vokalkunst, verknüpfen pan-afrikanisch und tri-kontinental ihre Lebensläufe.

PRESSE-ECHO:>>

Tracklisting
Toto Bona Lokua
1. Ghana Blues
2. Kwalelo
3. Lamuka
4. L'endormie
5. Flutes
6. The front
7. Na yé
8. Help me
9. Stéphanie
10. Where I came from
11. Seven beats
12. Lisanga

 

Steffen Radlmaier, Nürnberger Nachrichten:

Afrika jenseits aller Klangklischees präsentiert ein hochkarätiges Trio auf einer der schönsten A-cappella-Produktionen des Jahres: " Toto Bona Lokua" ist nicht etwa ein afrikanisches Sprichwort, sondern einfach die Aufzählung der Mitwirkenden. Allein diese Namen sorgen bei Kennern für Aha-Effekte: Der Sänger Gerald Toto aus Martinique ist eine vielseitig begabte Entdeckung, Richard Bona aus Kamerun ein Star der Jazz-Szene und Lokua Kanza aus dem Kongo einer der besten Vokalisten Afrikas. Zusammen zelebrieren sie ein wunderbar melodiöses und mitreißendes Fest der Stimmen, in der Tradition wurzelnd und doch ganz auf der Höhe der Zeit.

Hans-Jürgen Lenhart, JAZZTHETIK:

Überraschungssieger des Monats ist diesmal das Vokal-Trio Gérald Toto, Richard Bona & Lokua Kanza. Besonders die beiden letztgenannten Pioniere einer neuen kunstvollen afrikanischen Musik zeigen ungeahnte Talente und präsentieren zusammen mit dem talentierten Martinikaner Toto ein Meisterwerk afrikanischer Vokalkunst. Da klingt unglaublich viel an: vokale Beat Boxes, Bobby McFerrins Chorarbeiten, Vokal-Arrangements a la Zap Mama, der warme Groove südafrikanischer Chöre, die Sounds des Blues Loungers Little Axe oder die Falsett-Schwünge eines Jimmy Sommerville. Trotz solcher Vergleiche ist dies aber eine eigenständige Musik, denn sie vermischt die Ursprünge schwarzer Musik mit ihren zeitgemäßen Formen Afropop, Soul, Jazz und Blues. Die instrumentale Begleitung ist dezent, aber perfekt, die klangliche Abmischung weiß geschickt die manchmal trockene Atmosphäre von typischen A-cappella-Einspielungen zu vermeiden. Grenzenlos und ein Meilenstein! 5 Sterne

Claus Böhm, Musikchef AUDIO:

Akustischer Afro-Pop mit traumhaften Vokalsätzen
Gérald Toto aus Martinique, Richard Bona aus Kamerun und Lokua Kanza aus Zaire fokussieren sich auf federleichte, filigrane vokale wie instrumentale Nuancen: weich-harmonische, feinst ausbalancierte Solo-/Satzgesänge, dezente Gitarren, Percusssion. Das klingt excellent transparent — mal à la Bobby McFerrin ohne dessen Exaltiertheit, puristischer als Youssou N’Dour.
Klangtipp! (Musik: 4,5 Sterne | Klang: 4,5 Sterne)

Harald Kepler, Tip Berlin:

Vocal summit
Erfolgreiche Solisten im Gruppenverband. Lokua Kanza aus dem Kongo kann auf originelle Afropop-Arbeiten verweisen, der in Kamerun geborene Bassist Richard Bona machte mit Fusionjazz von sich reden, und Gérald Toto aus Martinique konnte mit Rock, Reggae und Raï gleichermaßen punkten. In Terzettstärke musizieren die Herren jetzt eine seelenvolle Unplugged-Weltmusik, die vor allem von ihren Gesangsdarbietungen lebt. In Afrochören nach Art von Ladysmith Back Mambazo, jazzigen Scateinlagen, Gospelgeschmetter und artistischen Lautmalereien wird hier das Faszinosum der menschlichen Stimme gefeiert.

Thomas Hagen, Neue Westfälische, Bielefeld:

Drei Stimmen, unvergleichlich wie die Seele Afrikas. Aus einem Experiment entspringt ein Vocal-Summit-Album, wie es zwingender nicht sein könnte. Die Symbiose aus Kamerun, Kongo und Martinique, treibenden Beats, beseelter Vokalkunst und filigraner Akustik ist gelungen.

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